Wer kennt es nicht? Man arbeitet einige Jahre vor sich hin, sammelt Festplatten um Festplatten, denn wir brauchen den Speicherplatz. In Zeiten wo RAW-Daten von handelsüblichen Kameras schnell mal 80MB je Bild wiegen und Videos/Filme in 4k aufgenommen werden.

Wenn man sie nicht richtig nummeriert, markiert, sortiert und beschriftet sucht man ewig, bis man die gewünschten Dateien gefunden hat. Gerade wenn man beruflich damit zu tun hat, ist eine gute Ordnung und ein schneller Zugriff immens wichtig. Ich arbeite derzeit seit Anfang 2018 an meinem “optimalen” Workflow, was meine Daten angeht – eine gar nicht allzu einfache Geschichte. Dazu werde ich in einem weiteren Blogartikel mehr schreiben, doch heute geht es um die zentrale Zusammenführung meiner wichtigsten Daten bzw. der Daten, auf die ich täglich einen schnellen Zugriff haben muss.

Vorwort:

Zu Beginn des Jahres habe ich in mein erstes NAS investiert, das Synology DS718+. Es handelt sich dabei um ein 2-Bay Network Attached Storage, kurz NAS. Quasi ein externes Festplattengehäuse mit zwei Einschüben, das man in sein bestehendes Netzwerk einbinden kann um mit mehreren Rechnern darauf zugreifen zu können. Auch ist es möglich auf diese Daten via Internet zuzugreifen und somit Ortsunabhängig zu arbeiten. Praktisch: sofern man über genügend Speicherplatz verfügt, kann man sich auch eine Cloud einrichten und somit auf Dropbox und Co. verzichten. Damals kaufte ich mir direkt zwei 8TB Seagate IronWolf hinzu. Diese IronWolfs sind Netzwerkfestplatten, die speziell für den Dauerbetrieb und einer Laufleistung von etwa 1.000.000 Stunden ausgelegt sind. Man könnte auch normale Festplatten nutzen, allerdings ist hier ein Ausfall wahrscheinlicher und naja, da gibt es sicher noch ein paar weitere Nachteile. Ich habe mich also dazu entschlossen direkt auf Nummer Sicher zu gehen, auch wenn die Festplatten um die 250€ pro Stück kosten. Alles in allem hat mich das ganze Set um die 950€ gekostet und ich dachte ich komme damit locker zwei Jahre aus. Falsch gedacht. Aber dazu später mehr!

Die Synology-NAS haben den Vorteil, dass man die Festplatten zu einem RAID (Redundant Array of Independent Disks), also „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“ zusammenschließen kann. Ich habe mich für ein RAID-1 entschieden, einem Verbund von zwei Festplatten, die sich automatisch spiegeln. Dabei begrenze ich meinen möglichen Speicherplatz von vormals 16TB auf nur 8TB, erhöhe aber die Sicherheit für den Fall, dass eine Festplatte ausfällt. Wichtig an dieser Stelle zu betonen: ein RAID ist KEIN Backup. Sollte es hier im Büro brennen, das NAS einen Kurzschluss erleiden oder es regnet plötzlich rein, dann sind auch ALLE Daten weg. Das muss jedem klar sein. Eine externe Sicherung, die ich mir mit einer externen Seagate 8TB Festplatte eingerichtet habe, ist unabdingbar. Die Sicherungsfestplatte wird immer an einem anderen Ort aufbewahrt und einmal in der Woche mit den neuen Daten des NAS bestückt. Wie gesagt, dazu erzähle ich ein andermal noch mal mehr.

Wir befinden uns also am Anfang des schönen Oktobers und ich habe nur noch zwei Terabyte an Speicherplatz auf meinem NAS. Von wegen, das System hält in diesem Sinne für zwei Jahre. Ich musste mich jetzt also schon mal mit dem nächsten Jahr auseinandersetzen und umdenken. Sollte ich einfach nur zwei größere Festplatten kaufen? Mein Workflow würde es vorsehen, dass ich eine Festplatte aus dem jetzigen NAS-RAID mit an den sicheren Ort nehme und die andere Festplatte als externe umfunktioniere und im Büro lagere, dementsprechend würde ich zwei neue Festplatten in das NAS bauen. Irgendwie empfand ich die Lösung als Sub-Optimal. Zumal ich andauernd auch mal in 2016/2017 rumwurschteln muss und zudem noch eine weitere Festplatte mit “Multimedia und Office” im Büro habe, die mir dann unterwegs fehlt. Irgendwie träume ich von dem System alle für mich relevanten Daten an einem Ort zu haben. Und damit steigen wir jetzt ein in unsere kleine Vorstellungsrunde.

Das Synology DS1618+

Es war für mich also definitiv klar, dass ich ein NAS mit mehreren Festplatteneinschüben benötige. Neben z.B. QNAP gibt es noch einige andere Konkurrenten aber auch aufgrund des wunderbar informativen YouTube-Kanals von iDomix der einem alles mögliche zu den NAS und deren Optionen erklärt, habe ich mich dazu entschieden bei Synology zu bleiben.

Neben den Plus-Varianten der NAS von Synology gibt es noch weitere Serien, wie zum Beispiel die J-Serie, die Value-Serie (wie DS1618, nur halt ohne Plus) und die FS- & XS-Serien.

Dabei zielt die J-Serie auf “Einsteiger”, die auf Preis/Leistung setzen. Die Value-Serie ist eher für den Heimanwender gedacht, während die Plus-Serie für Business und größere Anwendungen gemacht ist. Die FS- und XS-Serien sind für die Server-Zentren bestimmt, also richtig dicke Viecher. Man kommt also auch mit der J- und der Value-Serie super aus. Die Plus-Varianten von Synology verfügen jedoch über eine Handvoll Features, die es eventuell wert sind, ein wenig mehr zu investieren. Das dickste Feature ist Btrfs, welches ich weiter unten noch erkläre, ganz klar. Einige weiter Apps sind weiterhin nur der Plus-Serie zugänglich gemacht worden. Darunter Mail Plus, der high Availability Manger, Intrusion Prävention und weitere. Ob man die jetzt im einzelnen benötigt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich jedoch mache keine Kompromisse mehr und möchte gerne mit dem Besten vom Besten arbeiten. Nicht nur was Licht- und Fototechnik angeht, sondern auch bei allen anderen Dingen, die dahinter stehen.

Nun gibt es diverse Möglichkeiten in der Plus-Serie. Das DS918+ (4-Bay) für ca. 580€, das DS1517+ (5-Bay) für ca. 800€ und halt das DS1618+ (6-Bay) für ca. 830€. Alles darüber ist mir, stand jetzt, zu doll. Vier Festplatten wären zwar schon nicht schlecht, aber da würde ich mich unsicher für die Zukunft fühlen. Aufgrund des geringen Preisunterschieds zwischen dem 5-Bay und dem 6-Bay war dann die Entscheidung klar. Es wurde das DS1618+ (6-Bay).

Dazu überlegte ich mir folgende Aufteilung der Festplatteneinschübe, jedoch bereits für das kommende Jahr:

Platz #1 wird eine 4TB Seagate Ironwolf einnehmen, auf der ich dann meinen Bürokram samt Multimedia (Videos, Musik, Programme) verstaue. Auf Platz #2 kommt ebenfalls eine 4TB Seagate Ironwolf auf der meine Arbeiten aus 2016 und 2017 zu finden sind. Damals brauchte ich für 4TB also noch zwei Jahre, puh. Die #3 wird eine der jetzigen 8TB Seagate IronWolf einnehmen und meine Arbeiten aus 2018 abdecken. Platz #4 und #5 werden dann ein neues RAID-1 mit zwei 10TB Seagate IronWolf bilden während Platz #6 dann frei bleibt. So habe ich die wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre zusammen an einem Ort und kann diese auch Online abrufen.

Für 2020 würde ich dann die selbe Aufteilung vornehmen, außer dass nun Platz #4 2019 abdecken wird und #5 und #6 das RAID-1 für 2020 bilden. Ich erhoffe mir davon Zukunftssicherheit. Für 2021 ist das Spiel dann insofern gleich, als das ich alle Festplatten einen Platz verrücke und nach hinten verstaue, demnach also die Arbeiten aus 2016/2017 rausfliegen und so weiter. Ich hoffe das war einigermaßen verständlich erklärt. Mal schauen, wie lange ich damit vernünftig fahre..

Warum eigentlich die SeagateIronwolf und nicht die WesternDigitalRed? Weiß nicht. Einfach aufgrund der Empfehlungen anderer und der besseren Testergebnisse. Ich glaube man macht mit beiden nichts falsch.

Angebunden werden kann das NAS auch direkt via LAN an den Rechner. Ob das jetzt so sinnig ist, sei mal dahingestellt. Aufgrund unserer aktuellen technischen Anbindung im Büro bin ich auch gezwungen, dies so zu lösen. Sobald es ins größere Büro geht, mit neueren Leitungen, kann ich auch endlich das ganze Potential eines NAS ausschöpfen. Es wird dann an einen Gbit-Switch oder direkt an die FritzBox! angeschlossen.

Die technischen Details:

Kommen wir jetzt zu einer kleinen Vorstellung meines neuen, etwa 5 Kilo schweren NAS, dem DS1618+ (6-Bay). Das eigentlich schon als Server durchgehende NAS verfügt über eine Intel Atom C3538 Quad-Core CPU mit 2,1 GHz der in 14 nm produziert wird und statt 2 nun 8 MB Cache bietet. Ausgerüstet ist das DS1618+ mit 4GB DDR4-SO-DIMM Arbeitsspeicher in der Standardversion, den man sehr einfach auf bis zu 32GB erweitern kann. Allerdings verbaut Synology, obwohl möglich, keinen ECC-Speicher, sondern NON-ECC-DDR4-2133-SO-DIMM. ECC-Speicher erhöht kurz gesagt die Sicherheit und sinkt die Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. den Datenverlust. Die maximale interne Rohkapazität gibt Synology übrigens mit 84 (!!) TB an. Mit Erweiterungseinheiten kommt man auf eine maximale Rohkapazität von 224TB – ja, moin. Jedes einzelne Volumen darf überdies 108TB fassen. Aber bis wir da sind, dauert es sicher noch ein, zwei Jahre.

Somit steckt in diesem kleinen Kasten schon ungefähr 10.000% mehr Leistung als in meinem ersten Rechner. Stark!

Die Leistungsfähigkeit wird laut Synology mit 2.037MB/s beim lesen angegeben. Laut ComputerBase erreicht das DS1618+ im beim Dateitransfer dank Link Aggregation* im Test rund 270 MB/s beim Schreiben und fast 260 MB/s beim Lesen. Lediglich die Lesegeschwindigkeit des Ordners mit vielen kleinen Dateien profitiert nicht im gleichen Maße wie die Schreibgeschwindigkeit des Ordners, die sich mit rund 240 MB/s tatsächlich fast vervierfacht, verdoppelt sich in Summe aber nahezu im Vergleich zur Übertragung an nur einen PC.

*Die DS1618+ bietet vier Gigabit-LAN-Schnittstellen, die per Link Aggregation gebündelt werden können, so dass sich der simultane Datenzugriff über mehrere Clients deutlich beschleunigen lässt. Dies ist insbesondere bei der Übertragung von einzelnen, großen Dateien sichtbar. Jedoch auch nur, wenn mehrere Rechner auf ein NAS zugreifen.

Ohne Link Aggregation schafft das 1618+ über jeden der vier Gbit LAN Ports die vom Port limitierten 120MB/s in beide Richtungen locker. Möchte man mehr Datendurchsatz, muss man via PCIe eine 10Gbit LAN-Karte einbauen. Damit dürfte man die Lese- und Schreibwerte etwa verfünffachen, auch wenn Synology selbst irrwitzige 1080MB/s lesend und 436MB/s schreibend angibt. Arbeiten auf dem NAS? Gar kein Problem.

Die zwei 92mm Lüfter des NAS sind nicht unhörbar aber mit rund 33 Dezibel im Leerlauf und 35,1 Dezibel bei Festplattenzugriff auf alle sechs Festplatten überzeugt es angesichts der Anzahl der Festplatten aber trotzdem in Punkto Lautstärke. Der gute iDomix warnt jedoch vor einem Wechsel der Lüfter, da leisere und schwächer laufende mit den großen NAS nicht zurechtkommen. Also stellt euch die Kiste lieber ein, zwei Meter vom Schreibtisch entfernt auf, dann ist das schon in Ordnung.

Die Leistungsaufnahme steigt natürlich mit der Anzahl der Festplatten. Bestückt mit sechs Festplatten, liegt diese beim schreiben bei 52,5 Watt. Im Leerlauf sind es immerhin noch 47,3 Watt. Im Ruhezustand der Festplatten sind es immerhin auch noch 20,2 Watt. Nun gut, ist halt ein Server und die Daten sollen ja sicher sein, oder?

Wenn wir also von etwa 30 Watt im Durchschnitt ausgehen, verbraucht das NAS bei Dauerbetrieb etwa 262,08 kWh die, je nach Stromanbieter, um die 73,38€ im Jahr an Strom kosten wenn man wiederum von Kosten in Höhe von 0,28 € pro kWh ausgeht.

Die meisten dieser technischen Details habe ich aus dem Test von ComputerBase übernommen, da mir hierzu das nötige Know-How und die Testgeräte fehlen. Seit doch so lieb und stattet den netten Menschen dort mal einen Besuch ab. 🙂

Genug der Daten? Na gut, dann kommen wir jetzt mal zu ein paar Bildern!

Geliefert wird es in einer ziemlich großen, schlichten Box. Das muss man nicht unbedingt zeigen. Ausgepackt begrüßt einen die schmucke Kiste samt Festplatten dann so:

Außerdem in der Verpackung zu finden:
– 1x Stromkabel
– 2x Netzwerkkabel
– Schlüssel zum sicheren abschließen der sechs Festplatteneinschübe
– einen Quick-Installation-Guide
– Schrauben zur Befestigung von 2,5″ Festplatten in den Einschüben

An der Front findet man diverse LEDs, unter anderem für (von Links nach Rechts):
– Status Anzeige
– Warnanzeige
– Netztschalter und Anzeige
– 3x LAN Anzeige
– Laufwerk Statusanzeige (LED oben an den den Schächten)
– unten rechts findet sich ein USB 3.0 Port für weitere Festplatten im Verbund bzw. Backup-Festplatten

Das DS1618+ verfügt, wie schon erwähnt, über sechs Festplatteneinschübe, die man via HotSwap ganz easy und ohne Werkzeug von vorne erreichen kann. Alle Einschübe sind nummeriert, sodass man diese nicht noch extra beschriften muss (so wie ich zum Beispiel es erst vorhatte).

Dazu werden die Festplatten einfach nur in die Einschübe gelegt. Außen ist eine Art Schiene mit Plastiknuppis, die man zunächst abklipst und nachdem die Festplatte sich im Einschub befindet einfach wieder draufklipst. So einfach kann das gehen.

Die Festplatte ist also innerhalb 30 Sekunden fest an ihrem Platz und zurück im Schacht.

Auf der Rückseite finden wir dann natürlich noch einige weitere Anschlüsse:
– Strombuchse
– Kensington-Sicherheitsschlitz
– eSATA-Port
– 4x 1GbE RJ-45-Anschlüsse
– 1x PCIe-Erweiterungssteckplatz
– Reset-Taste
– 2x USB 3.0 Ports

Dank dem PCIe-Erweiterungssteckplatz, über den auch nur die größeren NAS von Synology verfügen, kann man das NAS mit einer weiteren SSD (sogar auch mit NVMe- und SATA-SSDs im M.2-Format) oder einer 10Gbps Netzwerkkarte aufrüsten. Gerade wenn mehrere User auf das NAS zugreifen oder man den Datendurchsatz noch mal erhöhen möchte, ist das keine schlechte Sache.

Die größeren NAS von Synology verfügen übrigens nicht nur über einenPCIe-Erweiterungssteckplatz, sondern können sowohl mit dem Btrfs-Dateisystem als auch dem Ext4-Dateisystem umgehen. Btrfs bietet eine automatische Datei-Selbstreparatur, die ohne Eingriff durch den Benutzer beschädigte Dateien erkennen und wiederherstellen kann. Der Nutzer hat bei Synology dabei auf Ordnerebene die Wahl, Daten-Prüfsummen für die Datei-Selbstreparatur und Dateisystembereinigung zu aktivieren oder deaktiviert zu lassen. Beim Erstellen des Volumes muss der Nutzer zwischen Btrfs und Ext4 wählen, ein nachträglicher Wechsel zwischen den Dateisystemen ist – wie üblich – nicht ohne Umweg über eine Datenauslagerung und Neuinstallation möglich.

Außerdem schön:
Man kann diverse Synology-NAS aneinanderkoppeln. Sollte dieses hier voll sein, könnte ich einfach ein weiteres dazu kaufen, mit Festplatten auffüllen und mir so einen “größeren” Server hinstellen. Auch das Backuppen via USB und externen Festplatten funktioniert relativ einfach.

Die Software:

Ein starkes Plus bei Synology ist ohne wenn und aber die Software. Man hat so – fucking – viele Möglichkeiten das NAS vollzustopfen mit Apps und Dingen, die einem das Leben leichter oder schöner machen. Neben den wunderbaren Möglichkeiten für Backups wie “Active Backup for Server” und “Hyper Backup” gibt es wie schon erwähnt einen Cloud-Service und viele weitere Möglichkeiten, die jeder individuell für mehr oder weniger wichtig erachtet. Ich persönlich bin gespannt auf die Audio Station, in der man seine Musik sammeln kann und ähnlich wie über iTunes oder Spotify, auch via App am Smartphone abrufen kann – praktisch. Die Photo Station gewährt euch Zugriff auf eure Fotos bzw. kann als eine Art “Picdrop” fungieren um euren Kunden Dateien zur Verfügung zu stellen. Die Video Station ist praktisch für die Heimanwendungen oder für Christian, wenn er am TV seine Filme präsentieren will. Ähnlich wie bei PLEX zeigt euch die Video Station die Filme samt Cover und Infos an. Die Note Station macht Everest und OneNote Konkurrenz. Man kann Listen und To-Do’s anlegen und bearbeiten. Die Cloud Station macht, was der Name schon sagt: euch eine eigene Cloud liefern. Kündigt eure Dropbox Abos, jetzt gehts los! Und da hat man ja schon fast durch die wegfallenden Abokosten die Stromkosten wieder raus – oder wat. 🙂

Letztlich gibt es viele gute App, aber ich werde mich wohl auf das grundlegende beschränken: Daten sichern. Und damit arbeiten.

Zur Installation gibt es im Netz und auf YouTube genug Videos, die euch helfen das NAS perfekt aufzusetzen. Wenn ihr fragen habt, könnt ihr sie jedoch gerne stellen. Ansonsten möchte ich meine kleine Vorstellungsrunde hier mit einem Fazit beenden.

Fazit:
Mit dem Synology DS1618+ habe ich mir und meinen Kunden ein wenig mehr “Daten-Sicherheit” ins Haus geholt. Mit insgesamt sechs Festplatteneinschüben habe ich genug Möglichkeit um die nächsten ein, zwei oder auch drei Jahre ohne große Aufrüstungen (außer der Festplatten) entspannt und sicher meine Daten an einem Ort zu haben. Das heißt ich muss weniger mit einzelnen Festplatten rumhantieren, kann ständig darauf zugreifen und erleichtere und beschleunige mein Arbeiten ein weiteres mal um ein paar Prozent. Und das sind die Prozente, auf die es ankommt. Auf die sich jeder Kunde verlassen möchte.

Insgesamt bleibt mir so nun mehr Zeit für die wichtigen und spaßigen Dinge meiner Arbeit: das Fotografieren.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderem das Thema NAS näher bringen oder gar zu einer Entscheidung verhelfen, was die Ausrichtung in der Zukunft angeht. Ich kann nur jedem so ein NAS ans Herz legen, ob von Synology oder einer anderen Marke ist ja erstmal egal. Wo ich schon dabei bin: weder wurde ich von Seagate, noch von Synology oder jemand anderem bezahlt um das hier alles in den letzten drei Stunden niederzuschreiben. All die Investitionen und Artikel hier habe ich selbst getätigt um meinen Workflow zu verbessern und natürlich um für diesen Blog hier ein wenig Content zu kreieren, denn ihr Leser seid uns wichtig! 🙂

Ach und falls es wen interessiert:
Das DS718+, das ich bis jetzt nutzte, wird das neue Schroeder x Verch – NAS. In einem RAID-1 mit 2x Seagate IronWolf 8TB Festplatten, damit wir von da aus unsere Projekte, Blogposts und Podcasts steuern können. Also: macht euch bereit für noch mehr Content!

Die Amazon-Links in diesem Post hier sind Affiliates. Natürlich. Also, wenn ihr angeregt durch diesen Artikel etwas davon kaufen wollt, so tut dies doch gerne über die Links, damit wir ein paar Cent für unsere Blog-Kasse einnehmen können. 🙂

Danke für euer Aufmerksamkeit!

Bis bald,

Kai